
Mein Highlight der Tour der Canyonlands National Park. Eigentlich eine relativ trostlose und vorallem extrem dünn besiedelte Gegend aber genau deshalb auch so reizvoll. Nachdem wir einige minder interessante Indianerstätten abgeklappert haben, rief der noch junge Tag nach einer Herausforderung. Im Angebot ein Wanderpfad der bis zum Fluss der den eigentlichen Canyon geformt hat führt.
Die Temperaturen waren mal wieder bei knackigen 30°C. Von unserer letzten Pilgertour gewarnt packten wir gleich mal an die 4 Liter Wasser ein. An dieser Stelle ein sehr passendes Fear and Loathing in Las Vegas Zitat. Es sollte sehr knapp werden.
Mal wieder haben wir uns mit der Entfernung um das doppelte verschätzt und verflucht nicht zu essen mitgenommen zu haben. Nach eineinhalb Stunden trafen wir die letzten anderen Wanderer die uns entgegen kamen. Mein Gesichtsausdruck auf deren Half Way muss priceless gewesen sein. Tatsächlich waren wir knapp 3h unterwegs. Die Aussicht entlohnte für einiges. Der Rückweg war aber dennoch beschwerlich und im letzten Drittel war dann auch das Wasser alle. Ihr kennt doch diese Cliche Bilder von dem einsamen Wanderer der die Oase erreicht und seinen Kopf direkt in den Teich legt. Denkt euch einfach einen einsamen Ford Focus auf dem Trail Parkplatz dazu. 😀
Update:
Ich habe versucht das ganze auf Bewegtbild zu bannen. Dabei habe ich die Kamera an dem Träger meines
Rucksacks befestigt. Wackelt daher ein bisschen. Hat ein wenig was von Slowmotion Mirrors Edge.
Das schwere Atmen schiebe ich mal auf die Hitze, die Strecke und die Grippe die ich die ganze
Zeit mitgeschleppt hab. Schön wars dennoch. Anstregend schön.