
Es wackelt und fühlt sich falsch an, aber man kann einfach nicht weg gucken.
Als ich heute morgen auf dieses schöne GIF gestoßen bin, habe ich mich an eine Aussage zu 3D Technik erinnert die ich irgendwo aufgeschnappt habe.
3D wird nicht der neue Film Standard. Die Technik ist über hundert Jahre alt und wenn sie sich bis jetzt nicht durchgesetzt hat, wird sie das auch in Zukunft nicht.
Tatsächlich existiert die Technik schon seit Mitte des 19. Jahrhunderts. Einfach gesagt bedient man sich der Tatsache dass die Augen des Menschen ja 2 verschiedene Bilder aufnehmen und das Gehirn die räumliche Tiefe durch die Differenz der beiden Bilder bestimmt. Will man also ein 3D Foto haben, braucht man nur für jedes Auge ein Bild. Das Ergebnis davon haben vielleicht auch schon viele von euch in der Kindheit mal in dem Händen gehabt.
Das GIF ganz oben ist übrigens nur eine Schleife aus dem linken und dem rechten Bild eines solchen 3D Fotos.
Jetzt werden einige sagen, dass die Aussage doch Quatsch ist. 3D Bilder existieren schon so lange, die Filme doch aber nicht. Die Technik ist beim Film aber identisch. Für jedes Auge ein Bild. Die Brillen dienen lediglich als Filter um dem entsprechenden Auge das entsprechende Bild herauszufiltern.
Warum hat sich das nie durchgesetzt?
Wenn man ein Stereoskop benutzt oder einen 3D Film guckt hat man häufig das Problem dass die Augen sehr schnell ermüden. Meine Theorie? Der Winkel mit denen die Bilder wahrgenommen werden ist bei jedem Menschen ein anderer. (wegen Gesichtsform etc.) Das Gehirn merkt also schonmal generell, dass die derzeitige Sicht-Situation anders, nicht normal ist. Das berechnen der Bildtiefe läuft dann ein wenig anders und dieser Anpassungsprozess kann eben ziemlich lange dauern. Das ist wie sich an eine Brille gewöhnen. Das passiert nicht mal so in 2 Stunden. Das kann Tage und Wochen dauern.
Was kann man noch machen?
Um dieses Problem zu lösen muss man mit Augenwinkel-Vermessung für jede Person einen individuellen Winkel zwischen den Bildern schaffen. Wenn das Gehirn den Unterschied tatsächlich nicht mehr feststellen kann, dann wird es sich auch echt und nativ anfühlen einen 3D Film zu gucken. Dass das wohl kaum im Kino möglich sein wird erklärt sich denke ich von selbst.
